Willkommen im Coaching-Areal von Christoph Greski

So wie sie ihren Körper trainieren, so könne sie auch ihre Persönlichkeit entwickeln: es ist ein guter Weg, das zu tun- Entwicklung der Persönlichkeit!

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  • gelassen, engagiert, konzentriert

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  • Gelassenheit

    Gelassenheit

Hier und Jetzt

Hier und Jetzt

Wenn all die Gedanken anfangen, bedeutungslos zu werden, weil sie immer nur in Schleifen um Erfahrungen und Erwartungen kreisen, dann beginnt sich der Kern der Persönlichkeit bemerkbar zu machen.Doch der Verstand haftet mit verschiedenen Gehirnarealen an gespeicherten Verhalten, Erlebnissen und Zukunftskonstruktionen, die pausenlos Impulse in unser denken senden. Diese Impulse steuern unbewusst unser Denken und Verhalten, wenn wir nicht bewusst und unbewusst die Anhaftung unterbrechen.
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Dinge so lassen- sehen ohne zu denken

Dinge so lassen- sehen ohne zu denken

Genetisch stehen uns als Gegen-Reaktionen auf Veränderungen unserer Welt nur die primären Verhalten zur Verfügung: Angriff, Flucht, Ignorieren. Diese Verhaltens-Schemata lösen eine ganze Welle von automatischen Körperreaktionen aus, die in uns in Erregungszustände versetzen. Dieser Stress sollte mittels unserer körpereigenen Beruhigungs-Botenstoffe schnell aufgelöst werden: Gelassenheit, Vertrauen und Sicherheit sollten die Grundzustände unseres Lebens sein. Ein Königsweg gegen den Stress ist Humor. Indem wir Veränderungen heiter und selbstironisch annnehmen, verhindern wir die Adrenalin-Reaktionen und begegnen dem Stress in der Entstehung.
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Cockpit

Cockpit

Wir stellen dem Veränderungsprozess der Persönlichkeit ein individualisiertes Cockpit zur Seite, in dem Status-Beschreibungen, Arbeitsschritte und Zielvereinbarungen sichtbar und steuerbar werden. Gefühle, Ängste, Ziele, Stärken und besonders die individuellen Sxchritte auf dem Weg werden sichtbar und können reflectionen zugänglich gemacht werden. "Wie begegne ich mir selbst, meinem Team, dem Unternehmen?" Diese Frage kann nur in Coaching-Prozess beantwortet werden und ist Weg und Ziel zugleich!
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Commedia

Commedia

Der Kunst des Volks-Theaters genügen im Grunde 5 Charaktere, die uns wie im Samen unsere charakterlichen Grundkonstellationen zeigen: Arlecchino berührt das kindliche, verrtrauensvolle in uns, Pantaleone, Capitano und Dottore spiegeln die Figuren in uns, die wir täglich wechselnd aussuchen und aufführen. Im Coaching-Prozess werden die Rollen humorvoll und provokativ auf die Bühne des lebens gestellt und in Konfliktsituationen angewandt
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Persönliche Zielvereinbarungen gegen Burn-Out

Erfolgreiche Systeme werden über ihre Ziele definiert. Als solches System kann auch die moderne Gesellschaft bezeichnet werden. Industriegesellschaft definiert sich neben einigen nebulös formulierten humanitären Zielen hauptsächlich über die Freiheit von Unternehmen, weltweite Profite zu realisieren.

Die politischen Organisationen wie Staaten,  Demokratien, NGO’s oder modernen Netzwerke fungieren oft genug lediglich als soziale Flügel des gemeinschaftlichen Strebens nach Wohlstand und Profit auf Kosten anderer, wo auch immer sie seien, wer auch immer sie sein mögen.

Überall in der Welt, selbst in den entlegensten  Regionen, definieren Menschen ihre Ziele nach so genannten zivilisatorischen Errungenschaften: Mobilität, Besitz, Statussymbolen und Macht.

Es scheint erwiesen zu sein, dass diese Definitionen von Zielen nicht dem Frieden, der Ökologie, dem sozialen Status der jeweiligen Gemeinschaft, auch nicht der Gesundheit, weder dem Glück, noch den übergeordneten allgemeinen menschlichen Zielen, wie sie in vielen Konventionen von sozialen Organisationen definiert sind, dienen.

Wenn wir den Zustand der äußeren Welt in Beziehung setzen zu unserem inneren Zustand, müssen wir feststellen, dass die Ziele, die wir individuell persönlich für uns festlegen, mehr oder weniger durch die Ziele, welche durch erfolgreiche und machtvolle Unternehmen schon seit langem und immer wieder neu propagiert werden, festgelegt sind.

Es liegt in der Natur der Sache“ Industriegesellschaft“, dass kapital-orientierte Unternehmen Profit und Zuwachs als Hauptziele formulieren. Diese Ziele werden durch flankierende Maßnahmen wie Politik, Werbung, und Marketing erreicht.

Ziele wie: Frieden, Gerechtigkeit, soziale Sicherheit, Umweltschutz oder Chancengleichheit können durch Profit  nur für Wenige erreicht werden.

Zielvereinbarungen in Unternehmen sind Führungsinstrumente, mit dem Ziele des Unternehmens auf die Person des Mitarbeiters herunter gebrochen werden. Mit der Unterschrift unter den Vertrag einer Zielvereinbarung ist diese Teil des Arbeitsvertrags und damit auf keinen Fall nur eine freundliche Absichtserklärung der Beteiligten. Die strategischen, operativen oder prozessualen Ziele eines Unternehmens greifen also in die persönliche Sphäre des Mitarbeiters ein.

Es ist zu empfehlen, diesem öffentlichen Prozess „Zielvereinbarung“  einen eigenen persönlichen Prozess von Zielvereinbarung entgegen zu setzen. Denn:

Ausgebranntsein, Depressionen und viele andere gesundheitliche Problematiken entstehen dadurch, dass sich Unternehmensziele und persönliche Ziele diametral entgegenstehen. Beispiel: Die Nichtbeteiligung von Frauen an Top-Führungspositionen könnte sich auch so erklären lassen: Frauen sind weniger bereit, ihre Lebensziele den ehrgeizigen Zielen von Unternehmen unterzuordnen.

Die Krise der Frauenquote ist nur ein Beispiel! Die Krise im Umweltschutz, der zunehmende Unfrieden, die Verschlechterung des Weltklimas, die Verschärfung der internationalen politischen Auseinandersetzungen und die Zunahme von politischen  Unrechtssystemen, zeigen, dass sich die allgemeine Durchsetzung von Unternehmenszielen, die Konzentration der Finanzindustrie auf Profit und die Vernachlässigung von Gerechtigkeit zugunsten von Eliten weder zur Verbesserung der Welt noch für das Erreichen von persönlichen Glückszielen eignen.

So wie der Frosch im Wasser in jenem berühmten Experiment, die zunehmende Hitze und damit seine Lähmung nicht bemerkt und somit seinen eigenen Untergang durch Passivität besiegelt, so nehmen wir Katastrophen, Kriege und Missverhältnisse zwar wahr, sind aber nicht in der Lage, Ihnen etwas entgegenzusetzen.

Ein Instrument zur Beendigung dieser Ohnmacht könnte es sein, unsere persönlichen Werte, Träume und Wünsche wie eine Zielvereinbarung zu formulieren und dann mit dem jeweiligen Ist-Zustand zu vergleichen. Auf diese Weise wird sichtbar, wie sich Projekte der Familie, der persönlichen Verwirklichung und Entwicklung und der Realisation von einem guten Leben unter dem Druck von Karriere, Erfolg, und Macht-Position verschieben oder sogar auflösen.

Es ist selbstverständlich, dass sich die, die sich in diesem Prozess der „Selbstaufgabe der persönlichen Ziele“ befinden, ihre eigene Sicht der Dinge einem kritischen, außen stehenden und genauen Blick unterziehen sollten, damit die kleinen Veränderungen, die dem Frosch in seinem sich immer heißer werdenden Wasser zuerst angenehm vorkommen, dem dann halb gelähmten Frosch- Betroffenen drastisch vor Augen geführt werden können.

Es geht bei dem Prozess des Vergleichens der Zielvereinbarungen auch darum, jenem Blindheitsprozess zu begegnen, der uns dazu verleitet, Liebe, Glück und innere Entwicklung äußeren Trends zu opfern. Denn am Schluss sagen wir nämlich, wenn alle Träume sich im Burn-Out erledigt haben, oft genug :“Ich habe nichts gesehen!“

Positiv ist: Es wird die Tendenz sichtbar, dass junge Menschen, Manager, Führungskräfte besonders in kleineren Unternehmen bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes und in ihrer Karriere stärker die Vereinbarkeit von Unternehmens- und persönlichen Zielen in den Blick nehmen und in Kooperation mit innovativen Unternehmen neue Formen von Arbeit und nachhaltigem Wirtschaften erschaffen.

Dies ist eine Alternative zu der angeblich alternativlosen Durchsetzung des jetzigen Systems durch die herrschenden Verhältnisse.

Frank Farelly “crossed over” Sonntag 10 Februar 2013

 

FF

Mir ist der Name Frank Farelly im Rahmen des Weltkongresses für Humor im Stuttgarter “Hopitalhof” begegnet. Die Welt des Humors und der Humor-Coaches und Therapeuten war voll von Bewunderung für diesen Mann.

Ich musste erfahren, dass nicht allzu viele  diese mutige Form der Therapie wirklich ausfüllen konnten. Denn diese Mischung aus Liebe und Distanz, die Frank Farelly ausstrahlte hatte etwas von einem gemütlich Bullen, der aber mit einer Miene , einem Ton oder einem Satz die ganzen Mauern, die uns umgeben sanft eindrücken konnte. Und er lächelt und sagt: “Du weißt es selbst-nicht wahr!” Ich habe dann alles gelesen, alles verfolgt- habe ihn nicht persönlich erlebt. Hätte ich gern. So habe ich Videos- sie werden nun mit einem Trauerrand  versehen, denn ich bin traurig, denn ich habe es verpasst, ihn zu treffen, mich neben ihn zusetzen und seine Hand auf meinem Bein und seine Güte in meinem Herzen zu spüren und auf die unverhoffte  Kraft des Bullen zu warten, dass er meine ewigen Mauern eindrücken würde .

Jetzt ist er “crossed over” und so gehört er -wie schon vorher – zu meinen Engeln, die ich rufe, wenn ich das erreichen will, was bei Frank so einfach und leicht funktionierte.

Wenn also ich bei einem Klienten das spüre was Frank FFF genannt hat -

  • Feigheit vor dem eigenen Potential,
  • Faulheit die die eigenen Energien ausbremst und
  • Fixierung auf unsere Gewohnheiten und anhaftenden Gedanken, unser festgelegten Schienen.

Dann also fasse ich mir ein Herz, denke an das verschmitzte Lächeln von Frank und starte mit: “Ok-wir haben einen Vertrag.”

Ich denke. dass er mir schon oft beigestanden hat über die weite Strecke nach Madison, Wisconsin hinweg.

Vielleicht ist die Strecke nun sogar kürzer geworden. Denn letztlich wissen wir, der Himmel ist in uns. Besonders der, indem Frank nun zuständig ist für all die Millionen Fälle, in denen sogar Gott nichts einfällt, weil einer seine Freiheit ” FFF”  zun sein ausnutzt und partout in seinem Fort, in seinen Mauern stecken bleibt.

Dann wird Gott wohl amüsiert lächeln wie Noni Höfer, die in meinem Video in einem Seminarraum an Frank übergibt.

Denn  Gott wird wissen, dass nun eine Überraschung der anderen folgen wird und schließlich der Klient eingehen wird in die Lösung seiner Fragen in ein großes Stück Weisheit und sagt. “Danke Frank!”

Tunis, Istanbul, Kairo, Kuwait City, Teheran, Bagdad…..

 

Ihr dort erzählt das Leben neu, als würdet ihr die Freiheit kennen

Gebt mir all meinen Mut zurück

Und hebt ihn mit den Händen wie einen Krug zum Mund!

 

Und plötzlich spüre ich wie Wüstenwind mich trägt!

Mich auf  weißen Dünen weit in ferne Länder treibt.

 

Wir sitzen unter großen Feigenbäumen,

Die große Mittagshitze, Wärme des Abends

Sternenfunkeln nachts teilt ihr mit uns!

 

Mut hat die Schönheit alter Mauern morgens am Horizont

die in der Stille stehn von alters her.

 

Das  Lied aus Afrika das jetzt erklingt, ist doch der alte Song

vom Mut der Helden, die vor der Zeit auf Schiffen über Weiten zogen!

Die hier bei uns jetzt nur noch Träume sind.

Das Leben, das ich selbst gewählt

Eh ich in dieses Erdenleben kam
ward mir gezeigt, wie ich es leben würde:
Da war die Kümmernis, da war der Gram,
da war das Elend und die Leidensbürde.
Da war das Laster, das mich packen sollte,
da war der Irrtum, der gefangen nahm.
Da war der schnelle Zorn, der in mir grollte
da waren Hass und Hochmut, Stolz und Scham.

 

Da waren auch die Freuden jener Tage,
die voller Licht und schöner Träume sind.
Wo Klage nicht mehr ist und nicht mehr Plage
und überall der Quell der Gaben rinnt.
Wo Liebe dem, der noch im Erdenkleid gebunden,
die Seligkeit des Losgelösten schenkt,
wo sich der Mensch der Menschenpein entwunden,
als Auserwählter hoher Geister denkt.

 

Mir ward gezeigt das Schlechte und das Gute,
mir ward gezeigt die Fülle meiner Mängel.
Mir ward gezeigt die Wunde auch, daraus ich blute,
mir ward gezeigt die Helfertat der Engel.
Und als ich so mein künftiges Leben schaute,
da hört ein Wesen ich die Frag tun:
Ob ich denn dies zu leben mich getraute?
Denn der Entscheidungsstunde schlüge nun.

 

Und ich ermaß noch einmal alles Schlimme!
“Dies ist das Leben, das ich leben will”
gab ich zur Antwort mit entschlossener Stimme!
So war’s, als ich ins neue Leben trat
und nahm auf mich mein neues Schicksal still.
So ward geboren ich in diese Welt.
Ich klage nicht, wenn’s oft mir nicht gefällt,
denn ungeboren habe ich es ja bejaht.

 

Hermann Hesse

bei uns sein- mit anderen

Zwei verschiedene Gefühle, ganz verschiedene Empfindungen und völlig verschiedene Auswirkungen.

Mitleid erstreckt sich auf eine bestimmte Situation, in der wir gerne helfend die Situation verändern. Dauert diese Situation an und ist unsere Hilfe umsonst, wenden wir uns enttäuscht, frustriert oder gestresst ab.

Mitgefühl ist Teil unserer Liebe, Teil der positiven Teile unsere Persönlichkeit. Mitgefühl kann – wie die Liebe selbst – grenzenlos sein und kann uns selbst verändern.

Mitgefühl erstreckt sich erst einmal auf unsere Nächsten, wie die Liebe auch. Wir lieben unsere Partner, unsere Mama, die Schwester, unsere Kinder. Jenseits der Schranke unserer persönlichen Nächsten ist Liebe optional.

Gauthama  Buddha, dessen Gedenktag der 6. Mai ist – er ging vor 2496 Jahren ins Nirwana ein -, hat uns gelehrt, dass Mitgefühl die Basis für die Änderung unserer gesamten Einstellung zur Welt ist. In dem wir lernen, unser Mitgefühl schließlich auf alle Menschen, Pflanzen, Tiere und die ganze Natur auszudehnen, ändern wir uns selbst.

Wir begegnen Tieren auf neuartige Weise, bedanken uns bei Pflanzen und dem Wasser für ihre Dienste, die uns wertvoll sind und wir sind bereit, unsere eigenen Ansprüche zu Gunsten von Allem zurück zu nehmen. Und wir sind sogar bereit, weil wir mit den Tieren mitfühlen, z.B. unsere Ernährung umzustellen. Die Vorstellung, dass ein vertrautes Tier getötet wird, um unseren Magen zu füllen, wird plötzlich zu einer Frage des Irrsinns.

Meine jüngere Tochter hat auf einem Autobahnparkplatz einen Schweinetransport erlebt und konnte danach jahrelang kein Fleisch mehr essen.

Mitgefühl mit der Natur, die uns umgibt ist, also die beste Grundlage, unsere dominante Einstellung: „Macht euch die Erde untertan!“ zum partnerschaftlichen hin  verändern.

Viele Menschen erleben derzeit hautnah, dass dominante Einstellungen eher zum Untergang führen. Sie suchen nach Lösungen, um die Konfrontation mit der Natur  durch Kooperation zu ersetzen.

Mitgefühl eröffnet neue Wege: die Bäume erzählen ihr altes Lied, Tiere zeigen uns neue Wege und in uns selbst entsteht Zufriedenheit, weil wir immer mehr Teil unserer eigenen Welt werden.